DIESEL-ABGAS-SKANDAL

12.06.2018

Die 2. und 3. Zivilkammer des Landgerichts Cottbus sehen mittlerweile die Schadenersatzklagen (Klagen auf Neulieferung sowie großer und kleiner Schadensersatz) wegen nachgewiesener Abschalteinrichtungen gegen den Fahrzeughersteller Volkswagen AG als begründet an.

Gegen den Fahrzeughersteller Daimler AG habe ich für einen Mandanten Klage auf Wertminderung aus dem Abgasskandal vor dem Landgericht Berlin anhängig gemacht. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen Mercedes-Benz Typ E 350 CDI 3.0 V6 mit 195 kW und angegebener Abgasnorm EURO 5 F. Das Mandat ist rechtsschutzversichert

Gegen den Fahrzeughersteller Ford-Werke GmbH habe ich erstmals für einen Mandanten wegen überhöhter Abgaswerte und damit vermuteter Abschalteinrichtungen im Rahmen der Motorsteuerung Klage anhängig gemacht vor dem Amtsgericht in Lübben auf Zahlung einer Wertminderung für das Fahrzeug. Es handelt sich dabei um einen Ford C-MAX 1.6 mit 115 PS und angegebener EURO-Norm 5 J, Erstzulassung 12/2014. Das Mandat ist rechtsschutzversichert.

Weitere Fahrzeugtypen in Schadensersatzverfahren gegen Hersteller bzw. Händler:

MERCEDES-BENZ Viano 2.2 CDI 120 kW (04/2014); AUDI Q5 2.0 TDI 110 kW (02/2015); VW PASSAT 2.0 TDI DPF BlueMotion 103 kW (05/2011); VW TOURAN Comfortline 2.0 TDI 125 kW (10/2012); VW PASSAT Variant Comfortline BlueMotion 2.0 TDI 103 kW (06/2012); AUDI A3 Sportback 2.0 TDI 103 kW (05/2011).  

09.04.2018

Weitere Fahrzeugtypen in Beratung und Vertretung:

FORD C-Max Titanium 1.6 TDCI 85 kW (12/2014); VW Passat Variant Comfortline 2.0 TDI 130 kW (8/2013); FORD Galaxy 2.0 TDCi 103 kW (3/2014); FORD C-Max 2.0 TDCi 103 kW (11/2011); VW Tiguan 2.0 TDI 103 kW (10/2009); SKODA Octavia III Combi 2.0 TDI Green tec 135 kW (1/2016); SKODA Octavia Combi 1.6 TDI DSG Elegance 77 kW (8/2011); VW Passat Comfortline BlueMotion Technology 2.0 TDI 81 kW (7/2009); MERCEDES-BENZ Typ E 350 CDI BlueEFFICIENCY Coupé 3.0 V6 195 kW (4/2013); VW Touareg 3.0 V6 TDI BlueMotion Technology 176 kW (6/2010); VW Amarok 2.0 TDI 120 kW (4/2011); VW Passat Variant 2.0 TDI BMT 103 kW (10/2014); SKODA Octavia Combi 2.0 TDI DPF Elegance 103 kW (11/2010).

14.02.2018

Medienberichten zufolge verhängte das Kraftfahrtbundesamt wegen unzulässiger Abschaltvorrichtungen nun auch für 3.0 TDI V6 Dieselfahrzeuge des Herstellers AUDI eine Rückrufaktion. Die betroffenen Fahrzeuge sollen mit einem Software-Update der Motorsteuerung versehen werden. Auch für diese betroffenen Fahrzeugbesitzer eröffnen sich somit Ansprüche auf Schadensersatz. Es handelt sich dabei um Fahrzeuge mit der Abgasnorm Euro 6 aus jüngeren Baujahren, sodass hier unabhängig von Ansprüchen gegen den Fahrzeug- bzw. den Motorenhersteller auch Ansprüche gegen den betreffenden Fahrzeughändler/Verkäufer bestehen können.

12.02.2018

Derzeit hier streitgegenständliche Fahrzeugtypen: VW Golf Trendline 1,6 l TDI 77 kW (10/2011), AUDI A6 2.0 TDI Kombi (11/2011), VW Jetta Comfortline 1,6 TDI 77 kW (1/2014), VW Touran 2.0 TDI 103 kW (5/2014), AUDI A3 Attraction 1.6 DPF CR TDi 77 kW (6/2011), VW Golf Trendline 2.0 TDI 81 kW (5/2009), VW Touran Comfortline 2.0 TDI 103 kW (1/2014), VW Jetta 2.0 TDI BMT ALLSTAR 81 kW (2/2017), AUDI Q5 2.0 TDI QUATTRO 125 kW (7/2011), AUDI Q7 SUV ultra 3.0 TDI quattro 160 kW (2/2016), AUDI A1 1.6 TDI 66 kW (8/2012), AUDI A4 Limousine 2.0 TDI 105 kW (5/2008).

Klageverfahren gegen Hersteller vertrete ich zurzeit vor: Landgericht Braunschweig, Landgericht Cottbus, Amtsgericht Cottbus, Amtsgericht Senftenberg.

23.01.2018

Klagen auf Schadensersatz wegen Abgasmanipulation Motorsteuergerät NOx - EA 189 (Diesel) Motoren (alle Rechtsschutzversicherungen - Neu- und Gebrauchtfahrzeuge/privat/gewerblich)

Ansprüche gegen Hersteller verjähren Ende 2018

29.08.2017

Der Dieselgipfel zwischen Politik und Industrie ist gescheitert. Hardware-Nachbesserungen wird es nicht geben. Software-Updates führen nach Messungen des Deutsche Umwelthilfe e.V. nicht zur Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Abgasgrenzwerte im Straßenbetrieb und können nach Meinung von Experten zu Folgeproblemen führen (von der Durchführung ist derzeit daher abzuraten). Hersteller und Händler spielen auf Zeit. Die betroffenen Autobesitzer lässt man sprichwörtlich im Regen stehen und wer nicht vor dem Eintritt der gesetzlichen Verjährung (Händler/Verkäufer: 2 Jahre ab Übergabe bei Neuwagen, 1 Jahr ab Übergabe bei Gebrauchtwagen – Hersteller: bis 31.12.2018) gerichtlich tätig wird, wird auch auf seinem Schaden sitzen bleiben. Daher sollten Sie jetzt Ihre Ansprüche auf Schadensersatz- bzw. Gewährleistung geltend machen.

Zur Durchsetzung berate ich und biete außergerichtliche und gerichtliche Vertretung gegenüber Händlern/Verkäufern und Herstellern (Klageverfahren gegen deutschen Hersteller bereits rechtshängig).

Folgende Forderungen sind möglich: Kaufpreiserstattung Zug um Zug gegen Übergabe des Fahrzeugs abzüglich einer Nutzungsentschädigung oder Ersatz sämtlicher Schäden (gegen Hersteller), die aus der Manipulation des Fahrzeugs entstehen, insbesondere Ersatz des Wertverlustes.  

Werden Sie jetzt aktiv - die Rechtsschutzversicherungen sind nach einschlägigen Urteilen zur Kostenübernahme verpflichtet. Landgerichte  haben bereits Schadensersatz gegenüber Hersteller wegen vorsätzlich sittenwidriger Schädigung zugesprochen und Händler wegen Sachmangels zur Rückabwicklung verurteilt (Verfahren sind nicht rechtskräftig). Die juristische Klärung der Ansprüche in Deutschland wird auf Grundsatzentscheidungen des Bundesgerichtshofes hinauslaufen.    

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